28.08.2013 Mittwoch  Cottbuser als Rettungsschwimmer im Ostseebad Kellenhusen aktiv – 5 Rettungen aus Lebensgefahr in drei Tagen

Trainieren für den Ernstfall - leider mussten in drei Tagen fünf Personen aus Lebensgefahr gerettet werden (Foto: Sven Beutner - DLRG KV Havelland e.V.)

Als 2010 das letzte Mal die RettungsschwimmerInnen der DLRG Stadtverband Cottbus e.V. den Nordstrand der Talsperre Spremberg während des gesamten Sommers abgesichert hatten, war damit keineswegs ihre Arbeit beendet. Ob in der Schwimmausbildung, im Rettungssport, im Katastrophenschutz, bei Veranstaltungsabsicherungen oder als RettungsschwimmerInnen an der Ost- und Nordseeküste – die KameradInnen der DLRG SV Cottbus haben noch immer alle Hände voll zu tun.

Derzeit befinden sich drei Cottbuser im Einsatz im Ostseebad Kellenhusen (Schleswig Holstein) und sorgen mit weiteren KameradInnen der DLRG für die Sicherheit am Strand. Leider kommt es noch immer sehr häufig zu schwerwiegenden Unfällen, welche oft Lebensgefahr für die Badegäste darstellen.

Seit dem ersten Einsatztag (24.08.2013) kam es zu insgesamt 5 Rettungen aus Lebensgefahr. Leider stellen Überschätzung und Erschöpfung die häufigste Unfallursache dar. Häufig schätzen SchwimmerInnen den Wellengang und die Strömung von Gewässern falsch ein und geraten somit mitunter in Lebensgefahr.

Für die Cottbuser Rettungsschwimmer ist es eine sehr wichtige Erfahrung. „Die Küstengewässer lassen sich in keiner Art und Weise mit unseren Seen vergleichen. Die Rettung von zwei Schwimmern aus einem Gefahrenbereich stellt ganz andere Anforderungen an die Einsatzkräfte, wenn Windstärke 5 und hohe Wellen auf einen selbst einwirken.“, sagt Konrad Büschel, welcher am zweiten Einsatztag zwei Menschen aus Lebensgefahr gerettet hatte.

Dabei setzen die Retter auch ihr eigenes Leben aufs Spiel. „Auch ein Rettungsschwimmer muss genau abwiegen, ob und wie er eine Rettung gestalten kann und auf seine eigene Sicherheit achten.“, stellt Daniel Lehmberg fest.

Insgesamt eine Woche (bis zum 31.08.2013) werden die drei Cottbuser gemeinsam mit KameradInnen aus Bergneustadt, Berlin, Freiburg, Havelland und Ulm für die Sicherheit der Badegäste im Ostseebad Kellenhusen sorgen.

Weitere Informationen zum Zentralen Wasserrettungsdienst der DLRG finden Sie unter www.zwrd.dlrg.de.

Zur Information:

Die rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG bewachen in den Sommermonaten zahlreiche Strandgebiete an Nord- und Ostsee sowie an den heimischen Binnengewässern. Dabei wurden im letzten Jahr insgesamt 411 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Kategorie(n)
Pressemitteilungen

Von: Büschel Robert

zurück zur News-Übersicht
E-Mail an Büschel Robert:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Groß- und Kleinschreibung muss nicht beachtet werden.
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden