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24.08.2017 Donnerstag Zentraler Wasserrettungsdienst an der Küste - aber was bedeutet das eigentlich?

Drei Cottbuser Kameradinnen in Travemünde - viel Verantwortung, aber auch viel Spaß!

Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sorgen an der Nord- und Ostseeküste für die Sicherheit der Urlauber und Urlauberinnen.

Das bedeutet, zusammen mit einer coolen Wachmannschaft Einsatz machen. Auf dem Turm sitzen und für die Sicherheit der Urlauber sorgen, Boot fahren und gelernte Kenntnisse aus Rettungsschwimm-, Sanitäts- und Funkausbildungen anwenden. Neben dem Einsatz kommt vor allem der Spaß innerhalb der Mannschaft nicht zu kurz - beim gemeinsamen Kochen und bei abendlichen Veranstaltungen lernt man neue Freunde kennen, welche das selbe Hobby teilen. Außerdem können bei kleinen Übungen, wie z.B. Rettungsbrett fahren, Rettungsmittel werfen und IRB (Inflatable Rescue Boat - aufblasbares Rettungsboot) oder Motorboot fahren, die Fähigkeiten getestet und erweitert werden. Nebenbei kann man sich auch über vereinsinterne Möglichkeiten wie beispielsweise die Durchführung einer Ausbildung austauschen. Eben dies dürfen auch die Kameradinnen und Kameraden der DLRG Cottbus jedes Jahr aufs Neue erfahren, unter anderem dieses Jahr in Prora, Travemünde, Vollerwiek, Fehmarn, Dahme, Wilhelmshaven und Dierhagen. Besonders für die jungen Kameraden und Kameradinnen ist es ein Highlight, das erste Mal an die Küste zu fahren. Dazu ein kleiner Tagesbericht dreier Kameradinnen, die dieses Jahr erstmalig im Einsatz bei ZWRD-K waren:

Wir sind dieses Jahr zu dritt zum ersten Mal an die Küste gefahren. Für unsere erste Küstenerfahrung haben wir uns die Wachstation in Travemünde ausgesucht. Morgens wurden wir um 7:20 Uhr mit der Musik unseres Wachleiters geweckt. Bis 8:00 Uhr hatten dann alle Zeit sich fertig zu machen, damit wir pünktlich mit der ersten Fähre zur anderen Seite des Hafens fahren konnten. Dort angekommen gab es Frühstück, welches zwei Leute, die bereits früher aufgestanden waren, vorbereitet hatten. Nach dem Frühstück begaben sich alle Wachgänger, die für die Türme eingeteilt waren, auf ihren Weg zum jeweiligen Turm. Alle Türme wurden besetzt und für den Einsatz klar gemacht. Die Bootstrupps und die Strandläufer begaben sich vormittags nur auf kurze Kontrollfahrten bzw. Kontrollgänge. Gegen 13:00 Uhr wurden nacheinander die Wachgänger auf den Türmen abgelöst, damit diese essen gehen konnten. Nachmittags fuhren die Boote auf längere Kontrollfahrten und auch die Strandläufer wurden auf Kontrollgänge geschickt. Zu 18:00 Uhr wurden die Türme aufgeräumt, abgeflaggt und die Wachgänger begaben sich von ihren Türmen auf den Weg zur Hauptwache. Dort aßen alle noch was zu Abend und manchmal unternahmen wir noch eine Kleinigkeit, wie z.B. ein gemeinsamer Ausflug in das Schwimmbad oder eine Übung am Strand. Anschließend begaben wir uns dann auf den Weg zum Viermaster „Passat“, die Unterkunft der Rettungsschwimmer in Travemünde. Auf der „Passat“ angekommen ließen wir gemeinsam den Abend ausklingen.

Kategorie(n)
Verein

Von: Sarah Zernick und Heidi Hallmann

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