13.07.2016 Mittwoch DLRG Jugend trainiert an der Talsperre Spremberg

Zwei erschöpfte Personen auf der Badeplattform, ein Kind sucht seinen Papa, der Papa liegt mit einer Kopfplatzwunde am Strand und irgendwoher kommt auch noch ein Gaffer – diesem Szenario sahen sich der DLRG-Nachwuchs am Wochenende gegenübergestellt. Denn: Ganz traditionell fand in diesem Jahr das sogenannte Jugendlager der DLRG SV Cottbus e.V. in der Minigolfanlage an der Talsperre Spremberg statt. Das Wochenende (08. – 10.07.2016) wurde genutzt, um das Team zu stärken und die rettungsschwimmerischen Fähigkeiten im Freiwasser auszutesten und zu trainieren.

(c) Rene Buchwald

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25 Kinder und Jugendlichen der Arbeitsgemeinschaften „Schwimmtechnik“ und „Junge Rettungsschwimmer“ verlebten gemeinsam ein sehr vielseitiges Wochenende. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich derzeit in der Ausbildung zum Rettungsschwimmer oder zur Rettungsschwimmerin. Für einige ist es jedoch noch ein etwas längerer Weg bis zum erfolgreichen Abschluss. Dementsprechend war aber der Inhalt des Wochenendes klar geregelt: Team stärken und allerhand rund um das Rettungsschwimmen.

(c) Rene Buchwald

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Dazu gehörte beispielsweise ein Stationsbetrieb, bei dem die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Knotenkunde, dem Einsatz von unterschiedlichen Rettungsmitteln, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Umgang mit dem Funkgerät geübt wurden. Aber auch allerhand sportliche Angebote wurden den Kindern und Jugendlichen angeboten. Die vor der Tür gelegene Talsperre wurde natürlich auch schwimmerisch erkundet.

(c) Rene Buchwald

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Den Abschluss bildete eine kombinierte Übung. Während dieser mussten sich die einzelnen Gruppen einer Vielzahl von Aufgaben stellen, welche als reelles Einsatzszenario gestaltet war. Dabei ging es in erster Linie um die Nutzung des in den Arbeitsgemeinschaften erlernten Wissens. Zum Beispiel den Kenntnissen um die Erste Hilfe und die Rettung von Personen aus dem Wasser. Auch sehen die Kinder und Jugendlichen bei dieser Übung, dass Rettungsschwimmen immer auch Teamarbeit ist.

(c) Rene Buchwald

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Einen kurzen Überblick über das gesamte Wochenende gibt das "Tagebuch" von Sarah Zernick:

(c) Rene Buchwald

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(c) Rene Buchwald

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Freitag, 08.07.16

(c) Rene Buchwald

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Den Anfang des diesjährigen Jugendlagers bildete ein Stationsbetrieb. Dort mussten sich die einzelnen Gruppen unter anderem als „Raupe“ positionieren und eine festgelegte Strecke durchqueren oder das Teebeutelweitwerfen absolvieren. Nach dem Abendbrot ging es weiter zum Marathonlauf. Die eigentliche Marathonstrecke von 42 km wurde hier durch die Anzahl der Teilnehmer geteilt, sodass jeder Teilnehmer nur eine Strecke von ungefähr 1,7 km zurück zu legen hatte. Leider wollte das Wetter nicht so richtig mitspielen und der Lauf endete im Gewitter.

(c) Rene Buchwald

(c) Rene Buchwald

Samstag, 09.07.16

(c) Rene Buchwald

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Nach dem traditionellem Frühsport und dem danach kräftigendem Frühstück begaben sich die Gruppen auf einen Parcour von mehreren Stationen. Dort wurden wichtige Seemannsknoten, der Einsatz von Rettungsmitteln, einige wichtige Verbände und die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) aber auch die wichtigsten Regeln zum Digitalfunk wiederholt. Danach musste sich jede Gruppe gegen jede andere im Volleyball, Tischtennis, Völkerball und auf der Slackline duellieren. Wie jedes Jahr gab es auch diesmal eine Wochenendaufgabe für jede Gruppe. Diese bestand darin, sich für einen Kalender Motive zu überlegen und diese dann zu fotografieren. Gegen Abend wurde dann gruppenweise ein großes Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel gespielt.

(c) Rene Buchwald

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Sonntag, 10.07.16

Nach dem Frühsport und Frühstück wurden die Gruppen einzeln zum Strand geschickt. Dort wartete auf die Teilnehmer eine Kombi-Übung, bei der die erworbenen Kenntnisse genutzt werden mussten. Anschließend konnte jede Gruppe baden gehen und dann war das Jugendlager auch leider schon wieder vorbei.

Einen riesigen Dank geht auch hier noch einmal an das Jugendwartteam, das Küchenteam und all die zahlreichen Helfer, die es uns jedes Jahr aufs Neue ermöglichen, so ein tolles Lager durchzuführen.

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Besonderer Dank gilt den zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern, welche sich nicht nur am Wochenende ehrenamtlich um die Kinder und Jugendlichen kümmern. Woche für Woche stehen sie am Beckenrand und begleiten ihre Schützlinge auf dem Weg zum ehrenamtlichen Rettungsschwimmer und zur ehrenamtlichen Rettungsschwimmerin in der DLRG.

Kategorie(n)
Verein, Jugend

Von: Sarah Zernick und Robert Büschel

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