Geschichte

Wie alles begann

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In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war das Ertrinken "in Mode". Pro Jahr verloren etwa fünftausend Menschen im Wasser ihr Leben, und nur zwei bis drei Prozent der damaligen Bevölkerung konnten schwimmen. Dennoch: Es bedurfte erst eines spektakulären Ereignisses, um den bereits bestehenden Gedanken zur Gründung einer Lebensrettungsgesellschaft in die Tat umzusetzen.

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Am 28. Juli 1912, es war ein sonniger Sonntag, brach gegen 19 Uhr die Anlegestelle am Brückenkopf der Seebrücke in Binz auf Rügen. Über 100 Menschen stürzten ins Wasser und 17 Personen, darunter sieben Kinder, ertranken.

Ein knappes Jahr später, am 5. Juni 1913, veröffentlichte das amtliche Organ des Deutschen Schwimmverbandes, der "Deutsche Schwimmer", den Aufruf zur Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Am Tag der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals, am 19. Oktober 1913, wird im Leipziger Hotel "de prusse" die DLRG ins Leben gerufen. Zum Ende des Gründungsjahres zählt die junge Organisation 435 Mitglieder, darunter namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

In der Zeit von 1925 - 1936 erlebt die Ausbildungsarbeit mit 412.883 abgenommenen Prüfungen einen enormen Aufschwung. Zur DLRG gehörten zu diesem Zeitpunkt 27 Landesverbände an. 1942 vollzieht sich an der Spitze der D.L.R.G. ein Wechsel: Georg Hax tritt nach 17 Jahren vom Amt des D.L.R.G.-Führers - so die nationalsozialistische Terminologie für den Vorsitzenden - zurück. Nachfolger wird sein Stellvertreter Franz Breithaupt, der 1944 zum SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS befördert wurde. Der Zusammenbruch im Mai 1945 bedeutet auch für die D.L.R.G. eine nachhaltige Zäsur.

Bereits 1946 wurde in den britisch und amerikanisch besetzten Zonen wieder mit der aktiven DLRG Arbeit begonnen. In der sowjetischen Zone kann die Arbeit hingegen nicht mehr fortgesetzt werden, und auch in der ehemaligen DDR bleibt der DLRG die Anerkennung bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1990 versagt.

1990: Die politische Wende in der DDR und die Vereinigung der beiden deutschen Staaten bietet auch für die DLRG eine große Chance. Nach 45 Jahren entstehen wieder Gliederungen in den ostdeutschen Ländern. Bereits am 5. Februar 1990 wird in Stralsund die erste Ortsgruppe der DLRG gegründet. Im Herbst folgen die Landesverbände Brandenburg (22.9.), Mecklenburg-Vorpommern (29.9.) und Sachsen (10.11.). Der LV Thüringen wird am 19.1. und Sachsen-Anhalt am 22.2.1991 aus der Taufe gehoben. Das Gebiet des früheren Ostberlin wird in den Landesverband Berlin integriert.

Die DLRG Stadtverband Cottbus

Noch vor dem LV Brandenburg gründete sich am 23. Mai 1990 aus einem kleinen Teil des damaligen Wasserrettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuz der Stadtverband Cottbus e.V. der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Derzeit zählt der Verein etwa 200 Mitglieder.

Wir bieten vor allen Dingen Aus- und Weiterbildungen von Schwimmern und Rettungsschwimmern.


Eine weitere Kernaufgabe unseres Vereins ist die Absicherung von Veranstaltungen in und um Cottbus.

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